Das scheint ja ein Wespennest zu sein, in das ich da gestochen habe.
Die Ergebnisse des Sozialhilfe-Benchmarks geben zu reden. Auch am Domplatz, wo man ja noch nie Blogs gelesen hat und sicher auch nur rein zufällig auf diesen Beitrag gestossen ist. Und rein zufällig und beiläufig hat es sich dann auch ergeben, dass ich heute Nachmittag zu hören bekam, dass die von der bz veröffentlichten und von mir kommentierten Zahlen zwar stimmen, aber natürlich ein völlig falsches Bild zeichnen würden.
Da das offenbar ein hochsensibles Thema ist, soll hier – soviel Fairness muss sein – die Gelegenheit geboten werden für die Darstellung aus Sicht der Gemeinde. Keine Gegendarstellung also, sondern eine darstellende Entgegnung.
Also, es stimmt zwar schon, dass Arlesheim die höchsten Personalkosten pro Fall aufweist. Aber damit hat es sich noch nicht. Die Gemeinde verweist auf ein anderes, aus ihrer Sicht viel wichtigeres Ergebnis aus diesem nicht öffentlichen Benchmark: Den netto-Aufwand pro Sozialfall. Das also, was die Gemeinde unter dem Strich tatsächlich aufwendet für die Betreuung eines Falles, einschliesslich Rückerstattungen. Da liegt Arlesheim auf Rang 2 auf einer Negativliste, gibt als0 am zweitwenigsten aus.
Arlesheim investiert also bewusst sehr viel Manpower in die Betreuung von Sozialfällen, um die Sozialhilfekosten tief zu halten. Zum Beispiel, in dem der Betreuer bemerkt, dass eine Person Stipendien oder sonstige Leistungen beziehen könnte, was bei einer weniger engen Betreuung gerne vergessen geht. Oder aber indem die Dauer des Sozialhilfebezugs kürzer gehalten werden kann. In diesem Zusammenhang ist man besonders stolz auf die höchste Quote der Rückführungen in den Arbeitsmarkt innerhalb des Benchmarks.
Ende Zitat.



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