Das Wochenblatt gleicht wieder mal einem Füllhorn an Wissenswertem aus dem Dorf und der Region. Da erfahren wir zum Beispiel, dass sich der Arlesheimer Gemeinderat an einen runden Tisch mit der schlecht informierenden SBB und den unter Hochspannung stehenden Bewohnern der Austrasse setzen möchte. Am gleichen Tisch haben sich auch der Reinacher Gemeinderat und der Kanton in Bezug auf die Frage der Tramhaltstelle gefunden. Demgegenüber scheint es am Tisch des Gemeinderates in der Stadt vor der Stadt nicht sehr harmonisch zuzugehen, wie wir von Herrn Wenger (genau, das ist der mit dem Importaufruf für“gebärfreudige Frauen aus dem Ausland“) erfahren. Der SVP-Land- und Gemeinderat findet es sehr bedenklich, dass ein FDP-Exponent von einer „Krähenbühlschen Kröte“ spricht, die es nun zu schlucken gebe. Jööö.
Auch in Münchenstein sitzt man zu Tisch, neuerdings auch über Mittag, wie die Gemeindeversammlung beschlossen hat, nachdem die FDP-Präsidentin darum gebeten hatte, auf eine „Frau-an- den-Herd-Diskussion“ zu verzichten. Genau diese Diskussion, die von den 127 Münchensteinerinnen und Münchensteinern im Kuspo glücklicherweise umgangen wurde, soll nun dafür im Landrat geführt werden, wenn es nach dem Willen von EVP-Landrätin Elisabeth Augstburger geht. Sie will nämlich Eltern, die Kindern in den ersten Lebensjahren „ihre volle emotionale Aufmerksamkeit zukommen lassen“ und deshalb auf eine Berufstätigkeit eines Elternteils verzichten, finanziell unterstützen. Das hat uns gerade noch gefehlt: Eine Baselbieter Eva Hermann, die allen Ernstes die Einführung einer Herdprämie fordert!




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