Viel hat sich eigentlich nicht verändert in den letzten paar hundert Jahren, in denen es den Eierlauf nun schon gibt. Gut, wir nennen es heute „Eierläse“ und auch sonst gibt es ein paar Details, die nicht mehr ganz den Schilderungen von Georg Sütterlin entsprechen (zitiert beim Wanderer von Arlesheim). Da wären zum Beispiel die Trottinetts, die den Läufern heute zur Verfügung gestellt werden. Zudem findet der Anlass auch nicht mehr „auf einem freien Platz vor dem Dorf“ statt, was daran liegt, dass wir heute die freien Plätze mitten im Dorf haben, Begegnunszone sei Dank! Bemerkenswert ist schliesslich, dass heute der Gemeindepräsident persönlich ins Geschehen eingreift, während er sich früher als „Eierlaufbürgermeister“ auf den Vorsitz im OK beschränkte.
Bewegte Bilder über Arlesheim
20 AprWahnsinn! Wir waren im Fernsehen. Ganz Arlesheim. Beste Werbung haben wir erwartet. Gekommen ist Nick Hartmann mit Hund Jabba. Gezeigt wurde 1. ein alter Mann, der aber auch nicht aus Arlesheim war, 2. der alte Dom und 3. die alte Ermitage. Das ist natürlich nicht nichts. Aber ein bisschen mehr haben wir schon erwartet. Viel mehr war aber offensichtlich in den zwei Minuten nicht drin, denn es mussten ja noch die tiefschürfenden Kommentare des Moderators zum Domdorf in den Kasten. Diese waren: 1. „Der Dom ist ganz gross und ich bin ganz klein“, und 2. „Es ist immer wieder erstaunlich, dass die Fische im Wasser keine blauen Lippen bekommen“ (auf dem Steg in der Ermitage stehend). Jänu, machen wir uns nichts draus. Wir haben es ja eh nicht nötig, dass das Fernsehen zu uns kommt, denn wir haben nämlich unser eigenes Fernsehen. Und wem das nicht reicht, kann sich ja wieder mal den 1. inoffiziellen Arlesheimer Werbefilm reinziehen.


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