Diesen Bericht der Rundschau haben sich die nach wie vor unter Hochspannung stehenden Bewohner der Austrasse ganz genau angesehen. Hochspannung unter den Boden sei durchaus machbar und „nur“ doppelt so teuer, erklärt der junge Kerl vom innovativen und weltweit führenden Schweizer Kabelhersteller den gesetzten Herren der Stromkonzerne. Den Beweis tritt er auch gleich selber an: Im Tessin funktioniere eine Erdleitung bereits bestens. Der Bau sei wesentlich günstiger, als immer behauptet werde. Zudem könne Zeit und Geld gespart werden, weil die Bewilligungsverfahren in der Regel problemlos verlaufen würden. Viele Gemeinden wollen sich nun für die Beerdigung der Starkstromleitungen einsetzen. Arlesheim scheint der „Interessengemeinschaft Hochspannung unter den Boden“ (noch) nicht anzugehören. Am Domplatz bündelt man die Kräfte offensichtlich auf den Kampf gegen ein paar Südanflüge.
Update 24.4.2009, 11.30h: Die erwähnte Interessengemeinschaft hat soeben ihre Petition vorgestellt
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