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Dörren II

13 Aug

Ein paar pikante Details zur Arlesheimer Dörrgeschichte gibt es noch nachzuliefern. Bei den Basilisken war gestern nämlich zu erfahren (hier und hier), was genau unter der nicht ganz optimalen Energiebilanz der Gemeinde-Dörranlage zu verstehen ist: Das Teil verbrauchte während den drei Betriebsmonaten pro Jahr jeweils so viel Strom wie 10 Einfamilienhäuser und verursachte einen Drittel der gesamten Stromkosten des Domplatzschulhauses. UND DAS WÄHREND VIERZIG JAHREN! NUR WEGEN EIN PAAR ÖPFELSCHNITZLI!

Ein Happy End gibt es, wie vermeldet, leider keines. Denn der Dörr-Reaktor wurde zwar stillgelegt. Die hoheitliche Stromverpuffung wurde nun aber den Privaten übertragen, indem sich jede und jeder mit Staatshilfe seinen Hausdörrer als Sinnbild für die Energie-Ineffizienz ins Haus stellen kann.