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Radio Basel/NRJ: Wir hätten da noch ein paar Fragen..

11 Jan

Eigentlich soll doch jeder Radio machen, wie es ihm gerade passt. Deshalb wäre eine Liberalisierung des Radiomarktes erwünscht und konsequent liberal.

Bis es aber soweit ist, sollte das geltende, sehr restriktive Konzessionierungssystem auch tatsächlich eingehalten werden. Und da stellen sich im Zusammenhang mit der in diesen Tagen erfolgenden Entwicklung von Radio Basel zu NRJ Basel doch einige heikle Fragen.

Man muss dazu wissen, dass die Konzession von NRJ nach wie vor vom alten Baselbieter Lokalradio “Basel 1″ stammt (ex. Edelweiss und Raurach).

Nun ist es also tatsächlich möglich, mit der gleichen Konzession eines Baselbieter Lokalsenders ein Radio für Erwachsene (Radio Basel) zu betreiben und diesen danach zu einem Ableger des französischen Mainstream-Channels “NRJ” zu machen.

Keine Frage: Damit wird das Konzessionsierungssystem vollständig ad absurdum getrieben.

Vergleich dazu meine Interpellation im Landrat: Interpellation Basel_NRJ Stückelberger
Grossrat Baschi Dürr reicht die gleiche Interpellation im Grossrat ein.

TV-Tipp: Von Äpfeln und Birnen

17 Jan

Darauf haben wir gewartet: Eine eigene Fernsehköchin für das Birstal. Sie heisst Elke Adam Eckert und ist in der Endlosschlaufe des Service-Kanals und im Internet zu sehen. Ihre Rezepte präsentiert sie zusammen mit Kollegin Chantal, die sie aber lieber Schanttalll nennt, und die immer gerade zufällig auch im Studio ist, weil Weiterlesen

Birstal-WoZ, Vol.II

29 Sep

Wir Birsstätter haben es ja bekanntlich gut, denn wir sind mit der unabhängisten aller unabhängigen Zeitschriften gesegnet, die uns vom Lügen-Diktat der Massenmedien befreit. Wir haben den Express Birstal, der sich unter dem Decknamen “Lokalanzeiger für Top-Angebote, Events und Immobilien” zum Leitmedium für alle “intelligenten Optimisten und konstruktiven Skeptiker” in unserer Region entwickelt. Einen ganzen langen Monat mussten wir warten, Weiterlesen

Birstal-WoZ

1 Sep

Gute Nachrichten für alle, die schampar Mühe haben mit den jüngsten Entwicklungen bei der BaZ und sich deshalb nach einer neuen Leseheimat umsehen: Im Baselbiet gibt es neuerdings Weiterlesen

Prioritätensetzung beim Wochenblatt

4 Sep

Sie sind ja wahrlich nicht zu beneiden, die Blattmacher vom Wochenblatt. Woche für Woche stehen Sie vor der schier unlösbaren Aufgabe, aus den unzähligen Topstories im Domdorf diejenigen mit der grössten Brisanz, dem höchsten Newswert und dem spannendsten Background auszuwählen.

Am vergangenen Wochenende war die Konkurrenz besonders gross: Weiterlesen

Preissturz bei Beerdigungen

23 Apr

Diesen Bericht der Rundschau haben sich die nach wie vor unter Hochspannung stehenden Bewohner der Austrasse ganz genau angesehen. Hochspannung unter den Boden sei durchaus machbar und “nur” doppelt so teuer, erklärt der junge Kerl vom innovativen und weltweit führenden Schweizer Kabelhersteller den gesetzten Herren der Stromkonzerne. Den Beweis tritt er auch gleich selber an: Im Tessin funktioniere eine Erdleitung bereits bestens. Der Bau sei wesentlich günstiger, als immer behauptet werde.  Zudem könne Zeit und Geld gespart werden, weil die Bewilligungsverfahren in der Regel problemlos verlaufen würden. Viele Gemeinden wollen sich nun für die Beerdigung der Starkstromleitungen einsetzen. Arlesheim scheint der “Interessengemeinschaft Hochspannung unter den Boden” (noch) nicht anzugehören. Am Domplatz bündelt man die Kräfte offensichtlich auf den Kampf gegen ein paar Südanflüge.

Update 24.4.2009, 11.30h: Die erwähnte Interessengemeinschaft hat soeben ihre Petition vorgestellt

Bewegte Bilder über Arlesheim

20 Apr

Wahnsinn! Wir waren im Fernsehen. Ganz Arlesheim. Beste Werbung haben wir erwartet. Gekommen ist Nick Hartmann mit Hund Jabba. Gezeigt wurde 1. ein alter Mann, der aber auch nicht aus Arlesheim war, 2. der alte Dom und 3. die alte Ermitage. Das ist natürlich nicht nichts. Aber ein bisschen mehr haben wir schon erwartet. Viel mehr war aber offensichtlich in den zwei Minuten nicht drin, denn es mussten ja noch die tiefschürfenden Kommentare des Moderators zum Domdorf in den Kasten. Diese waren: 1. “Der Dom ist ganz gross und ich bin ganz klein”, und  2. “Es ist immer wieder erstaunlich, dass die Fische im Wasser keine blauen Lippen bekommen” (auf dem Steg in der Ermitage stehend). Jänu, machen wir uns nichts draus. Wir haben es ja eh nicht nötig, dass das Fernsehen zu uns kommt, denn wir haben nämlich unser eigenes Fernsehen. Und wem das nicht reicht, kann sich ja wieder mal den 1. inoffiziellen Arlesheimer Werbefilm reinziehen.

April, April…

1 Apr

An einem 1. April liest man die gedruckten und elektronischen Zeitungen besonders aufmerksam, weil es ja schliesslich vielleicht den einen oder anderen wirklich gelungenen Scherz zu entdecken gibt. Da stösst man dann z.B. auf neue Gemeinde-Logos, einen See in der Eremitage oder einen Atommülltransport durchs Baselbiet.

Fast noch amüsanter sind allerdings die unfreiwillig komischen Beiträge, wie z.B. das Baugesuch für den neuen City-Beach auf dem Messe-Parkhaus:

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Und? nichts bemerkt? Kleiner Tipp: Nochmals genau lesen, wozu die neuen Treppen dienen sollen.

Tja, und dann wäre da noch die Berichterstattung zum neuen Basler Polizeikommandanten und die Diskussion, ob seine sexuelle Orientierung überhaupt ein Thema sein soll, oder nicht, und die brennende Frage, ob der Chefredaktor der bz beim Texten seines Kommentartitels ein Schmunzeln auf den Lippen hatte…

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