Die neue Verkehrsdrehscheibe bringt auch einen neuen Bus ins Domdorf: Die Linie 63, die bisher von Muttenz aufs Bruderholz fuhr, verkehrt nun zwischen Muttenz, Münchenstein und Arlesheim-Dornach. Das ist natürlich super. Aber was bringt das genau und wem? Zunächst dürfen sich natürlich die Muttenzer freuen, die mit dem neuen Bus ins wunderschöne Arlesheim fahren dürfen. Die Arleser profitieren aber auch: Mit der Haltestelle Altenmattweg erhalten die Wohnsiedlungen (Schappe, Seidentor, Im Tal) einen Busanschluss. Zu den Gewinnern zählt sicher auch das Forum Würth, das seinen Besuchern nicht mehr den komplizierten Fussmarsch durchs Gewerbegebiet erklären muss, sondern einfach auf die Haltestelle Schorenweg verweisen kann. Über diesen Bus-Stop erhalten übrigens endlich auch der Fussballplatz und die Tennisanlagen eine ÖV-Anbindung. Vor allem aber erschliesst der 63er ein Arbeitsplatzgebiet von kantonaler Bedeutung mit rund 1’500 Arbeitplätzen, das bisher mit dem öffentlichen Verkehr nicht erreichbar war (wer das genau lesen will: Im ÖV-Leistungsauftrag 2010-2013 wird das auf S. 12 noch illustriert). So können z.B. die Mistkübelmänner vom Vogelsanger mit dem Bus zur Arbeit kommen, falls sie denn überhaupt gebraucht werden. Aber dazu erfahren wir bestimmt bald mehr.
Sichtbare Kosten
18 NovAm Donnerstag wird die Budget-Gemeindeversammlung Ausgaben im Rahmen der laufenden Rechnung von 40 Millionen Franken und Investitionen von 1o Millionen Franken durchwinken. Nur eine kleine Minderheit wird den Voranschlag im Detail studiert haben und damit wissen, wofür die Gemeinde ihr Geld ausgibt.
Um den Kreis der Mitwisser über Ausgabenposten zu vergrössern, könnte die Gemeinde eine kleine Transparenz-Offensive starten (weiterlesen…)
Schweinegrippe in Arlesheim
5 NovUps, das haben wir eben noch mit einem Ohr aufgeschnappt: Der Sprecher des Kantonalen Krisenstabes bestätigte auf Telebasel, dass in Arlesheim morgen Freitag eine Schulklasse geschlossen wird. Jawoll, die Schweinegrippe ist in Arlesheim angekommen; ausgerechnet in Arlesheim, der Hauptstadt des desinfection valley.
Auf der Website der Sekundarschule finden sich – vorbildlich aktuell und vollständig – alle Informationen zu der betroffenen Klasse und den entsprechenden Verhaltensempfehlungen (Vielen Dank, Peter Vetter, für diesen Hinweis).
Herr Schmidt ist schockiert
16 OktAlso, Herr Schmidt, der in der Zwischenzeit bereits ein freundliches Gespräch mit dem Gemeindepräsident von Muttenz geführt hat und schon mit ersten Vorschlägen für Firmenstandorte versorgt wurde, überlegt sich das doch noch einmal. Möglicherweise hat er sich zu früh von Arlesheim abgewendet.
Grund für diesen Meinungsumschwung ist zum Einen, (weiterlesen…)
Herr Schmidt denkt in Varianten
16 OktHerr Schmidt ist Inhaber eines kleinen Unternehmens, sagen wir mal z.B. in Norddeutschland. Nichts besonderes, aber immerhin ein hochprofitables und sehr innovatives Bijou in der Pharma-Zulieferbranche mit etwa 50 Mitarbeitenden. Dieser Herr Schmidt also liebäugelt schon lange mit einer Verlegung des Firmenstandortes und einer Annäherung an seine Hauptkunden in der Region Basel.
Anlässlich einer Kulturreise nach Südbaden stand auch ein Ausflug zum Arlesheimer Dom auf dem Programm. „Ganz schön hübsch hier“, dachte sich Herr Schmidt (weiterlesen…)
Alles nur Fassade
7 OktWer hat eigentlich die schönste Bank im schönsten Dorf? Nein, die Hypothekenbank zählt nicht, dort wird längst kein Geld mehr ausgeliehen, sondern geheiratet. In der Arlesheimer Neuzeit ist der Fall eigentlich klar: (weiterlesen…)
Der letzte Beitrag
13 SepSo schwer es fällt, aber hier kommt der wirklich voraussichtlich letzte Beitrag zur heute endenden Schwimmbadsaison. Es sind nämlich noch die Einschätzungen der Schwimmbi-Macher nachzutragen. (weiterlesen…)
Et ceterum censeo…
12 SepNur für den Fall, dass Sie es nicht gesehen haben: Wenn Sie eine neue Garderobe benötigen, dann gehen Sie bitte nicht zu H&M, auch nicht zu Zara, Globus oder Schild und schon gar nicht zu Vögele. Nein, dafür sollten Sie sich mit der Verwaltung der Einwohnergemeinde Arlesheim in Verbindung setzen. Dort erhalten Sie nicht nur einen subventionierten Dörrapparat, sondern auch „einen Jupe, eine Hose und ein einfaches Oberteil“ und dürfen erst noch selber Hand anlegen, unter Anleitung eines und einer Gemeindeangestellten. Et ceterum censeo…

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